Nawa & Bubo in Afrika

Nawa & Bubo sind auf Expeditionsreise in Afrika und haben für euch wissenswertes zusammengetragen

Größe: Afrika ist mit 30 Millionen Quadratkilometern (km2) nach Asien der zweitgrößte Kontinent der Erde. Afrika ist ein fortschrittlicher Kontinent mit einem großen Schatz an kultureller und Artenvielfalt und atemberaubender Natur.

Bewohner: 2017 lebten 1,3 Milliarden Menschen in Afrika, verteilt auf 54 Länder. In Europa leben 746 Millionen Menschen, verteilt auf 47 Länder. Durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen in Afrika: 52 Jahre (zum Vergleich: Deutschland 81J.).

Armut: In Afrika liegen die zehn ärmsten Staaten der Welt!

Sprachliche und kulturelle Vielfalt: Es gibt in Afrika ca. 2.000 verschiedene Völker die ca. 2000 verschiedene afrikanische Sprachen sprechen. Dazu gehören auch die sogenannten Klicksprachen im südlichen Afrika

Geografie: Der Kontinent wird in 5 Zonen eingeteilt:

Blau: Nordafrika

Grün: Westafrika

Rosa: Zentralafrika

Gelb: Ostafrika

Rot: Südliches Afrika (inkl. dem Land Südafrika)

 

Der höchste Berg ist der Kibo im Kilimanscharo Massiv in Tansania im Osten Afrikas.

Sergey Pesterev CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=54046333

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die größte Stadt Afrikas:  Kinshasa (Demokratische Republik Kongo) mit 15 Millionen Einwohnern vor Lagos (Nigeria) mit 14,9 Millionen Einwohnern.

Kinshasa, die größte Stadt Afrikas und auch eine der am schnellsten wachsenden Großstädte der Welt

Klimazonen/Vegetation: Große Teile Zentral- und Westafrikas sind von tropischem Regenwald bedeckt und das Kongobecken ist nach Amazonien das zweitgrößte Regenwaldgebiet der Erde.

https://de.wikipedia.org/wiki/Afrika#/media/Datei:Vegetation_Africa.png

Nördlich und südlich davon liegen die Savannen- und Trockenwaldgebiete. Davon nördlich liegt die Sahara, die größte Trockenwüste der Erde, die etwa 26 mal so groß ist wie Deutschland! Im Süden finden wir die Namib- und Kalahari Halbwüsten.

Namib Wüste – Namibia CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6823486

Die Namib Wüste gilt als die älteste Wüste der Erde: Ihr Alter wird auf ca. 20 Millionen Jahre geschätzt. Die extremen Temperaturschwankungen von bis zu 70 Grad Celsius machen diesen Lebensraum zu den schwierigsten auf der Erde überhaupt.

Der längste Fluß Afrikas ist der Nil (6650km), der zusammen mit dem Amazonas in Südamerika sogar der längste Fluss der Erde ist. Der wasserreichste Fluss der Erde ist jedoch der Congo (4800km), der mit einer Tiefe von bis zu 220 Metern auch der tiefste Fluss der Erde ist.

Kongo Fluss und Becken – Kmusser CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=75858826

 

Landwirtschaft Südlich der Sahara arbeiten 60% der Menschen in der Landwirtschaft. Aber was wird angebaut? Reis, Hirse, Mais, Maniok, Okra, Bananen, Kaffee, Baumwolle, Kakao, Erdnüsse, Palmöl, und Datteln sind die Nutzpflanzen, die am häufigsten angebaut werden. Viele dieser Pflanzen werden aufgrund der besonderen klimatischen Bedingungen in Afrika für den Welthandel angebaut, da sie anderswo nicht wachsen. Ca. 70%  des weltweiten Kakaoanbaus stammen aus Afrika

Biologische Vielfalt:, Wird auch Biodiversität genannt und ist ein wesentlicher Bestandteil der Globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und wird durch 2 Ziele abgebildet: Leben an Land (Ziel 15) und Leben unter Wasser (Ziel14). Laut WWF ist der Kongo (Demokratische Republik Kongo) das Land mit der größten biologischen Vielfalt Afrikas!  Interessant dabei ist die Mischung von Lebensräumen: Dichte Wälder, Savannen, Gebirge, aktive Vulkane, Feuchtgebiete und große Flusssysteme stellen eine reichhaltige Natur für Flusspferde, Ducker, Gorillas, Schimpansen, Leoparden, Nashörner, Löwen und tausende weitere Arten bereit. Im Kongobecken liegen die größten noch bestehenden Regenwaldgebiete Afrikas. Seine Bedeutung liegt vor allem in der Wasserversorgung von Mensch, Tier und Pflanzen sowie als Beitrag, den Klimawandel zu stoppen.

Zu den besonders seltenen Tieren gehören in Afrika neben den Gorillas (siehe Extraseite) auch Waldelefanten und die Okapis. Okapis werden auch Waldgiraffen genannt und gehören zur Familie der Paarhufer und leben in Zentralafrika. Sie sind stark vom Aussterben bedroht, da ihre Lebensräume immer kleiner werden.

Die biologische Vielfalt Afrikas  kann auch unter Wasser beobachtet werden. wie den Schwarzdelfin, der nur an der Westküste in Namibia beheimatet ist,

 

 

 

 

 

 

 

 

oder den fast ausgestorbenen  afrikanischen Manati (Rundschwanz-Seekuh), welche ebenfalls an der Westküste in Flussläufen wie dem Niger oder dem Kongo Fluss zu finden sind.

Afrikanischer Manati (Seekuh)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach Meinung einiger Experten geht auch Mami Wata, ein in West- und Zentralafrika verbreiteter Wassergeist auf die Manatis, die afrikanischen Seekühe zurück, da die weiblichen Seekühe in dieser Gegend auch oft Mami Wata genannt werden. Damit wäre Mami Wata auch die älteste Meerjungfrau der Erzählgeschichte!

Welche anderen Geschichten von Gorillas, Nashörnern und weiteren es aus Afrika noch gibt und wo ihr Materialien dazu findet, erfahrt ihr hier.

Text: W. Fischer

 

Weiterführende links zum Projekt Nawa & Bubo in Afrika

Expeditionskoffer Nawa & Bubo in Afrika

 

Materialien für die Projektarbeit

Downloadbereich Nawa & Bubo in Afrika